vom 10.02.2012 21:23
Zu Gast waren 50 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, das sich seit Jahren durch Aktionen gegen die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten engagiert. Rossmann hatte im vergangenen Jahr über 300 rote Handabdrücke, die vom Wedeler Johann-Rist-Gymnasium gesammelt worden waren, an das Auswärtige Amt zur Weiterleitung an die UNO überreicht. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler Rossmann eine Bitte mit auf den Weg gegeben: Zum 10-jährigen Jubiläum des „Red Hand Days“ sollte der Bundestag diesen Tag öffentlich begehen. Rossmann hatte dafür das Gespräch mit der Kinderkommission des Bundestages gesucht.
Das Ergebnis war die Einladung der Wedeler Schüler zur Diskussion mit der Kinderkommission des Bundestages und zur Teilnahme an der Pressekonferenz der „Aktion Rote Hände“. Auf dieser Pressekonferenz stellte sich der Wedeler Schüler York Frerks stellvertretend für die beiden angereisten Klassen den interessierten Hauptstadt-Journalisten.
Die Kinderkommission des Bundestages und ihre Gäste wollen mit ihrem Engagement auf den 12. Februar aufmerksam machen, an dem zum 10. Mal der Red Hand Day, der Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, stattfindet. Die auf der Aktion gesammelten roten Handabdrücke sollen der UNO als Ausdruck der Solidarität des Deutschen Bundestages mit den Kindersoldaten übersandt werden. Rossmann ließ es sich nicht nehmen, dafür auch seinen Handabdruck abzugeben.
Bisher wurden fast 369000 rote Handabdrücke aus über 40 Ländern gesammelt.


