Insgesamt 25000 Euro an Zuwendungen sind 2011 geflossen. Gefördert werden können Projekte aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Bildung, Umwelt und Soziales. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der 2009 gegründeten Bürgerstiftung im abgelaufenen Jahr auf zwei Millionen Euro verdoppelt.
„Beeindruckend ist auch die Entwicklung der Treuhandstiftungen“, sagte Bankensprecherin Almut Rathje. Sechs gibt es, die Stiftungsgründer bestimmen jeweils über den Verwendungszweck des Geldes und die Höhe der Förderung. Christina Uhl aus Appen war die erste Treuhandstifterin. Sie unterstützt „Appen musiziert“ und den Verein Tävsmoor. Für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen engagiert sich Uwe Spaude. Der Pinneberger Wolf-Dieter Merkel hilft mit seiner Stiftung kranken Kindern.
„Neben den Treuhandstiftungen der Stadt Tornesch und der Fördergesellschaft des Rotary Clubs Elmshorn ist besonders das Engagement der Bürgerstiftung Rellingen hervorzuheben. Durch ihre Einlagen wuchs das treuhänderisch verwaltete Stiftungsvermögen auf eine Milion Euro“, so Almut Rathje.
In Anerkennung dieses Engagements haben sich Stiftungsrat und Stiftungsvorstand darauf verständigt, die Treuhandstifter mit jeweils 500 Euro zu unterstützen. Stiften kann grundsätzlich jeder. Spenden ab einem Euro sind ebenso möglich wie Zustiftungen ab 5000 Euro. Sie erhöhen das Stiftungskapital. Wer eine eigene Stiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung gründen möchte, kann das ab einem Einsatz in Höhe von 25000 Euro tun. Bürgerstiftungen unterstützen dem Gemeinwohl dienende Projekte und haben einen geographisch begrenzten, also regionalen, Wirkungsraum. Gefördert wird ausschließlich mit den Erträgen des Stiftungskapitals. Der Bank kommt die Aufgabe eines entsprechend effektiven Vermögenaufbaus zu.
„Immer mehr Bürger engagieren sich aktiv für Ideen und Projekte zum Wohle anderer. Das war das Argument für die VR Bank Pinneberg, eine Bürgerstiftung ins Leben zu rufen“, so Uwe Augustin, Mitglied des Stiftungsvorstandes.
