vom 01.09.2011 20:19
Ihr Aufstiegsspiel gegen den TV Vienenburg (Niedersachsen) gewannen die Rosenstädterinnen knapp mit 5:4. In den Einzeln triumphierten die Uetersenerinnen Petra Hobelsperger (mit 6:4 und 6:1), Johanna Mönch (mit 6:0 und 6:2) sowie Barbara Albrecht (mit 6:2 und 6:3) jeweils in zwei Sätzen. Mit Ute Jansen, Kerstin Perteck und Sandra Schulz-Paepke unterlagen aber auch drei TVU-Spielerinnen. „Nach fairen und ausgeglichenen Duellen stand es somit 3:3 – wir haben aber sehr gute Doppel-Spielerinnen, die hochmotiviert in die Doppel gegangen sind“, berichtete TVU-Pressewartin Martina Schubsda. Das dritte Doppel Schulz-Paepke/Mönch siegte souverän und schnell in zwei Sätzen mit 6:2 und 6:2. Das erste Doppel Jansen/Albrecht bekam es dagegen mit zwei sehr stark spielenden Gegnerinnen zu tun und unterlag im ersten Satz mit 3:6. Schubsda: „Sie gaben aber nicht auf und kämpften weiter um jeden Punkt – die Zuschauer und Anhänger feuerten sie an, und so schafften sie es bis in den Tiebreak!“ Diesen verloren Jansen/Albrecht aber und ihre Niederlage (3:6, 6:7) bedeutete im Gesamtergebnis den abermaligen Ausgleich: Wieder Punktgleichheit, es stand 4:4.
Das zweite Doppel Perteck/Hobelsperger hatte in der Zwischenzeit seinen ersten Satz ebenfalls mit 3:6 verloren – an Spannung war das Geschehen am Uetersener Fourniermühlenweg also nicht mehr zu überbieten. Die TVU-Anhänger merkten, dass „ihr“ Doppel nun Unterstützung benötigt: „Die Zuschauer machten den Spielerinnen immer wieder Mut und haben jeden Punkt beklatscht“, lobte Schubsda. Das tat Perteck und Hobelsperger sichtlich gut, so dass sie den zweiten Satz mit 6:2 gewinnen konnten. Dadurch musste nun das gesamte Aufstiegsspiel auf dem Rücken von Perteck und Hobelsperger im sogenannten „Champ-Tiebreak“ ausgetragen werden. „Der eiserne Wille und die lautstarke Unterstützung des Publikums verhalfen unseren Spielerinnen tatsächlich noch zum Sieg“, war Schubsda begeistert. Das TVU-Duo triumphierte, obwohl sich Hobelsperger während des Spiels eine Zerrung zugezogen hatte – aufgeben kam für sie aber nicht infrage.
Während die Gäste aus dem Landkreis Goslar im nördlichen Vorharz knapp geschlagen ihre 270 Kilometer weite Heimreise antreten mussten, jubelte Schubsda, die bei allen Spielen live dabei war und mit fieberte, abschließend: „Das war großes Tennis und eine unglaubliche Stimmung – dieses ‚Wir-Gefühl‘ hat Großes bewirkt, und wir sind stolz auf unsere Damen!“
