Uetersen packt es wieder an
Initiative „Aktion Heinzelmännchen“ soll fortgesetzt werden / Herausputzen für die 777-Jahr-Feier. Von Klaus PlathUetersen. Im kommenden Jahr feiert Uetersen wieder einmal ein Fest. Getreu dem Motto, dass man diese feiern soll, wie sie fallen, wird dabei der Fleckengründung vor dann 777 Jahren gedacht. Bürgermeisterin Andrea Hansen, die bereits Spenden für die Aktivitäten sammelt (Informationen dazu gibt es unter 04122/714200, Astrid Karock), möchte auch an eine Aktion anknüpfen, die im vergangenen Jahr sehr erfolgreich gewesen ist, an die „Aktion Heinzelmännchen“.
„Schon zur 775-Jahr-Feier hatte sich Uetersen herausgeputzt, besonders gut kann man das im fein gemachten Rosarium sehen“, so die Bürgermeisterin. Neben den Leistungen des Baubetriebshofes hatte auch die „Heinzelmännchen-Aktion“ der Bürgermeisterin dazu beigetragen. Viele Bürger hatten sich damals ehrenamtlich für ihre Stadt engagiert. Da wurden Orts- und Straßenschilder geputzt, dort verschrammte Laternenpfähle angemalt oder Müll aus den Grünanlagen gesammelt.
Die Rosen- und Hochzeitsstadt, so ist es Wunsch von Andrea Hansen, soll sich auch fürs 777-Jahr-Fest herausputzen. Der Uetersener Malermeister Helmut Seestädt, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für seine Stadt engagiert, mehrere Jahre lang auch kommunalpolitisch und während dieser Zeit unter anderem als Bürgervorsteher, hat bereits damit begonnen, die Stadt zu verzieren.
Es war die Uetersener Event-Managerin Cornelia Kolodziej, die den Anstoß dafür gab. Sie hatte die Idee, die Papierkörbe im öffentlichen Bereich der Stadt verzieren zu lassen. Die in Kenntnis gesetzte Baubetriebshofleiterin Stefanie Schmedes setzte sich mit dem Malermeister in Verbindung, und der sagte seine Unterstützung spontan zu. Viele Papierkörbe wurden in der Vergangenheit regelmäßig verschmiert. Besser sei es, man verziere sie mit einer Rose, so die Idee von Helmut Seestädt und schlug der Bürgermeisterin seine Idee vor. Mehr als 30 Papierkörbe in Langes Tannen und im Rosarium hat er inzwischen mit einem Rosen-Symbol verziert.
„Es wäre schön, wenn sich weitere Bürger einbringen würden“, so Andrea Hansen, die dem Malermeister für seinen selbstlosen Einsatz sehr dankt.
Was kann alles getan werden? Die Bürgermeisterin zählt auf: „Es können Straßenschilder vor der Haustür gereinigt oder Fassaden mit ein paar Farbeimern aufgefrischt werden.“ Auch kaputte und angestoßene Ecken an Läden und Haustüren könnten ausgebessert werden. Schmutz und Unkraut könne weggesammelt werden, zur Verschönerung markanter Plätze in Wohngebieten trügen Blumen und Pflanzen bei. Der Bürgermeisterin geht es bei allen Aktivitäten der Bürgerschaft auch um eine positive Ausstrahlung nach außen. Nach der Devise: Uetersen packt es an! Wer möchte, kann der Stadt Fotos unter dem Motto „vorher - nachher“ schicken. Diese werden dann in den UeNa veröffentlicht. Die Internetadresse der Verwaltung lautet:
In den letzten 7 Tagen schon 10 mal gelesen - zuletzt am 31.08.2010 um 06:10.
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