Ein unvergessliches Erlebnis
Radsport Ehepaar Rautenberg aus Moorrege schlagen sich gut bei der Tour-Transalp. Von Lars KaschaMoorrege. Thomas und Susi Rautenberg aus Moorrege haben an der Tour-Transalp teilgenommen und einen respek-tablen 37. Platz erreicht. Thomas fährt schon seit 15 Jahren sportlich aktiv Fahrrad und auch seine Frau Susi, die in Uetersen im PARKHOTEL-Rosarium arbeitet, konnte er für den Sport begeistern. Sie tritt seit inzwischen fünf Jahren mit ihm in die Pedalen.
Die Tour-Transalp ist das größte Etappenrennen für Jedermann und war für die beiden ein lang gehegter Wunsch, den man sich nicht jedes Jahr erfüllen kann. Die Tour, an der 1240 Radfahrer in 620 Teams teilgenommen haben, war übrigens nach vier Minuten ausgebucht. Rautenbergs bewiesen also nicht nur auf dem Fahrrad, sondern auch bei der Anmeldung Sprinterqualitäten.
Beide haben es keine Sekunde bereut, das Abenteuer angenommen zu haben.
„Die Alpen bei so einem Wetter, mehr kann man sich gar nicht wünschen,“ berichtete Thomas Rautenberg begeistert. Seine Frau ergänzte, dass die beiden zwar im Renntempo gefahren seien, aber in die Landschaft hätten sie trotzdem geguckt. „Das ist wohl eben der Unterschied zwischen Platz eins und 37,“ sagt sie zufrieden. Das Turnier sei alles in allem sehr gut organisiert und die 625 Euro Startgeld auf jeden Fall wert gewesen. Schließlich wurden Straßen gesperrt und das Gepäck des Ehepaars wartete jeden Abend schon im Hotel.
„Wir fühlten uns wie Profis, als wir durch die gesperrten Straßen fuhren und die Menschen uns zujubelten,“ berichtet das Ehepaar.
Insgesamt verbrachten die Moorreger 36 Stunden und 47 Minuten in einer Woche auf ihren Rennrädern. Und Menschen aus der Marsch haben natürlich erschwerte Trainingsbedingungen, wenn es um das Fahren in den Bergen geht. „Wenn es bergauf ging, holten uns die Schweizer reihenweise ein“, erzählt Thomas Rautenberg, „aber auf den wenigen geraden Strecken konnten wir unsere Stärken ausspielen und haben unsererseits viele überholt.“
Jetzt möchte sich das Ehepaar wieder ein wenig auf seine Freunde konzentrieren, denn die kamen bei all dem Training ein wenig zu kurz.
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